Freedom-Tour

Radio Lifechannel hat einen kurzen Bericht über unser Projekt in Grossbritanien gebracht:

https://lifechannel.ch/leben/gesellschaft/weltweit/theatergruppe-thematisiert-soziale-ungerechtigkeit/

Natürlich fehlen in diesem kurzen Bericht viele Dinge, aber trotzdem schön, dass Lifechannel berichtet. Zum Projekt gehört auch eine Parkour DTS ( Jüngerschaftsschule), die im April beginnt. Die Teilnehmer werden während ihrer Einsatz auf der Tournee von Juli bis September in 🇬🇧 einen mobilen Parkour Park betreuen und so Leuten Freude und Gehör schenken. Hier noch der Link zur DTS:

https://www.thebrilliancewithindts.com

Damit wollen wir nicht „nur“ auf soziale Ungerechtigkeit, beziehungsweise auf Menschen in sozialer Gefangenschaft hinweisen, sondern auch ein Stück Lösungsansatz bringen. Parkour kann eine starke Motivation und Hilfe sein für lokale Jugendszenen. Wir zelebrieren Freiheit und Freude, am eigenen Körper und dem Überwinden von Hindernissen und gleichzeitig weisen wir mit dem Theaterstück auf die Menschen hin, die nicht in Freiheit leben können.

Das ganze nennen wir Freedom Tour. Nächstes Jahr planen wir auch ausserhalb von 🇬🇧 zu gehen. Vielleicht in deine Stadt?! Hoffentlich auch nach Osteuropa um dort auch präventiv auf mögliche Gefahren eines Jobangebots im Ausland hinzuweisen.

 

Vision

Francois du Toir erzählt die Geschichte eines Adlers, der als kleines Kücken gerettet wurde. Er verbrachte zehn Jahre im Zoo von Pretoria in Südafrika. Nach dieser Aufbauzeit sollte der Adler wieder in die Freiheit entlassen werden, in den Zustand, der seinem natürlichen Wesen eigentlich entspricht. 

Als sie den Transportkäfig öffneten, machte der Adler keine Anzeichen in die Freiheit ausziehen zu wollen. Obwohl der Käfig offen war und keine physischen Grenzen ihn mehr zurückhielten, wusste er nichts mit der Freiheit zu der er geschaffen war anzufangen. Erst als ein anderer Adler weit über ihm schrie und ihm sozusagen von der Freiheit erzählte, veränderte sich der Ausdruck in seinen Augen und er flog in den weiten offenen Raum.

Wir wünschen uns, dass wir wie der freie Adler in der Geschichte andere Menschen dazu bewegen können in der Freiheit zu leben zu der uns Jesus befähigt hat. Er hat den Käfig geöffnet. Es ist vollbracht für alle Menschen. Aber wir wünschen uns, dass noch mehr Menschen in diesen freien den Zustand für den wir eigentlich geschaffen wurden motivieren können.

In zwei Bereichen empfinden wir besonders leidenschaftlich bezüglich diesem Leben in Freiheit:

1. Berufung: 

Leider ist für viele Menschen der Weg ins Berufsleben oder generell in ihre Tätigkeit oft über eine erbrachte Leistung. Durch eine besondere Leistung werden wir wahrgenommen. Jemand sieht uns und investiert in uns. Dadurch fühlen wir uns dann gesellschaftlich angenommen. Aber um weiterhin aktzeptiert zu bleiben müssen wir weitere Leistungen erbringen um unseren Status und unsere Akzeptanz zu rechtfertigen.

Am Beispiel eines Skaters; Ein Skater kann einige Tricks. Ein Kleiderlabel sieht ihn und sponsert ihn. Dadurch beginnt er seinen Lebensunterhalt erarbeiten zu können. Aber um weiterhin interessant zu bleiben muss er weitere Tricks lernen und sich in der Szene beweisen. Der Kreis hört nie auf. 

Gottes Kreis geht genau anders rum. Zuerst sind wir einfach mal akzeptiert, angenommen und geliebt. Die meisten von uns waren schon bei der Geburt gewollt und angenommen von den Eltern. Und wenn nicht von den Eltern, dann auf jeden Fall von Gott. Im Mutterleib wurden wir mit dem nötigen versorgt ohne Gegenleistung. Wir erhalten unseren Status bei der Geburt als menschliche Wesen im Ebenbild mit unserem Schöpfer. Aus diesem Sein und dieser Voraussetzung ist Leistung die logische Konsequenz, denn ein gesunder Mensch will und wird eine Tätigkeit anpacken, weil es seiner Natur entspricht. 

Vielleicht ist die Tätigkeit Skaten. Gottes Art der Versorgung könnte über ein Kleiderlabel sein. Der äussere Aussdruck seines Daseins scheint bei beiden Skatern derselbe, aber die innere Antriebskraft und Freiheit ist komplet gegensätzlich. Ob wir aus einer tiefen Gewissheit des Angenommensein heraus leisten, oder ständig nach Anerkennung streben oder gegen unsere Ängste ankämpfen ist ein entscheidender unterschied für ein gesundes Leben. Bei Gott gibt es keine Verbindung zwischen Leistung und Angenommen sein. Der Kreis ist zwischen Angenommen sein und Leistung mit einer doppelten Linie getrennt.

 Wir wünschen uns, dass noch mehr Menschen aus dieser tiefen Gewissheit des Angenommenseins tätig werden können und nicht angetrieben werden von Zukunftsängsten oder dem Drang sich beweisen zu müssen.

2. Bildung:

Aus diesem Verständnis möchten wir auch unserer Kinder erziehen und wünschen uns eine Bildung für unsere Kinder, die auf diesem Urvertrauen aufbaut. Wir sind beide Lehrer und wir wünschen uns eine Bildungsart, die einen Rahmen schafft in dem Kinder mit ihren gottgegebenen Stärken zu starken Leistungsträgern in der Gesellschaft heranwachsen dürfen, ohne dass wir sie bewerten und unter Druck setzen.

Weltverändernde Kraft

N T Wright spricht mir aus der Seele:

„Gott, durch das Evangelium, richtet die Menschen wieder her, damit er durch sie die Welt wieder herrichten kann. Gott erklärt, wen er gerechtfertigt hat, hat er auch verherrlicht. Und „Verherrlichung“ bedeutet nicht „in den Himmel gehen“. Es bedeutet, wie jedermann in Rom im ersten Jahrhundert dir hätte sagen können, die Leitung zu übernehmen. Gottes gerechtfertigte Menschen sind Gottes weltverändernde Menschen.“

Das Heil kommt von den Juden, denn durch Jesus, der ein Jude war, aus dem Judentum erspriesst und dieses auch nicht ersetzt, kam die einzigartige und weltverändernde Botschaft der Gnade und Vergebung in diese Welt. Sein Leben, sein Tod und vorallem seine Aufersteung sind der Wendepunkt in der Weltgeschichte. Durch die Auferstehung zeigte Gott, dass er alles neu macht.

Es war nicht etwa die Aufklärung, die den Wendepunkt der Weltgeschichte darstellt. Sie baut auf vielen von Jesus eingebrachten Werten auf, wie etwa die Gleichheit der aller Menschen, auf die auch die Menschenrechte aufbauen.

Deshalb stimme ich mit N T Wright überein: „Nur die Menschen, die sich durch Gottes Gnade gerettet wissen, werden demütig genug sein, mit genug gebrochenen Herzen, um wahre Heilung und Veränderung in Gottes gebrochener Welt zu bewirken.“

Lesenswert:http://ntwrightonline.org/wp-content/uploads/2018/05/Paul-for-Tomorrows-World-v2.pdf

Freundschaft

Vor zehn Jahren haben einige Iren an einer Konferenz für einen Freund von mir gebetet. Eines seiner Beine war kürzer als das andere. Seine Frau hatte ihm alle Hosen auf einer Seite hochgenommen. Als sie für ihn beteten wuchs sein kürzeres Bein nach.

Ich traf ihn kurz nach der Konferenz. Er gab ein lustiges Bild ab. Auf einer Seite hatte er „Hochwasserhosen“, weil er noch keine Hose hatte, die nicht hochgenommen war.

Diese Iren legten ihm ans Herz viel Gewicht auf gute Freundschaften zu legen. Dieser Rat blieb mir eingebrannt.

Am vergangenen Wochenende war ich auf einer „Töfflitour“ mit Freunden. Viele von ihnen waren schon Freunde in meinen Teeniejahren. Wir verbrachten vier herrlich fröhliche Tage unterwegs von Langenthal nach Mörel im Wallis.

Ich bin sehr dankbar für diese Freundschaften!

Hier ein kleines Video davon:

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Eine Reflexion

Die letzten zwei Wochen waren gespickt mit sehr schönen, aber auch herausfordernden Momenten. Als am Sonntag die ersten in ihre Autos stiegen um nach Hause zu fahren, waren dies sehr traurige Momente, da uns die vierzehrn Tage zusammengeschweisst hatten.

Eine der grössten Herausforderungen waren wohl das Zusammenbringen der zwei Welten „inspire“ und „justice in motion“. „Inspire“ eine Welt voller Spiel, Bewegungsfreude und Gemeinschaft um Menschen allen Alters Lebensfreude und Lachen zu bringen. Und „justice in motion“ eine Welt des Theaters, Proben, Fokus und Struktur um ein brillantes Stück auf die Bühne zu bringen, um Menschen auf die Missstände in unserer Gesellschaft hinzuweisen.

Aber nicht nur die zwei Welten zuammen zubringen war ein Balanceakt, auch als Familie in einer Gemeinschaft zu sein, brachte ihre Herausforderungen mit sich.

Über das Endprodukt, dass am letzten Samstag öffentlich gezeigt wurde, waren alle Mitwirkenden sehr erfreut und viele Menschen blieben stehen um zuzuschauen.

Für uns als Familie war diese Zeit auch sehr wertvoll. Wir haben alte Freunde wiedergesehen, aber auch viele neue Menschen kennengelernt. Unsere Kinder durften bei manchen Aufwärmübungen und Proben dabeisein und so einen Einblick in die Theaterwelt erhaschen. Unsere Älteste, die sich sehr für Fotografie und Film interessiert, durfte einen Tag lang einen Fotografen begleiten und mit seiner Ausrüstung Szenen und Momente einfangen. Alle unsere Kinder verbesserten während dieser Zeit ihre Parkourfähigkeiten und haben viele Vorbilder kennengelernt, zu welchen sie aufsehen können. Der Besuch im Museum in Oxford war auch ein Highlight, auf das sie sich schon im Voraus freuten. Ich bin immer wieder überrascht wie unsere Kinder lernen und entdecken und freue mich über jeden Fortschritt, den ich sehe.

 

Leben

Gestern um 3 Uhr in der Nacht kamen wir wieder hier im Steckholz an. Eigentlich planten wir noch einige Tage länger in England zu bleiben um gemeinsam mit Goldneys noch zu reflektieren und mögliche nächste Schritte zu planen. Doch einige Faktoren liessen uns umplanen und nun sind wir wieder hier. 

Gestern Mittag während dem Ausräumen des Autos traf ich unsere Nachbarin vor dem Haus. Ich erzählte ihr ein wenig von unseren letzten vierzehn Tagen. Sie hatte vor rund vierzig Jahren selber auch eine Bibelschule gemacht. Sie fragte mich dann: „Und davon kann man leben?“ Diese Frage enthält soviele verschiedene Schichten. 

Gemeint ist in erster Linie damit „das nackte Überleben“. Wirft diese Tätigkeit genug Geld ab, um damit Nahrungs- und generelle Erhaltungskosten bezahlen zu können? Da dieses Projekt grundsätzlich ein professionelles Kunstprojekt ist, wird es vom Arts Council, sowas wie das Kunstsministerium, gefördert. Die Thematik der Zwangsarbeit auf Baustellen liegt der CIOB (Chartered Institute of Building) auf dem Herzen und um die Gesellschaft darüber zu informieren sponsern sie uns. Das 101 hat die Liegenschaft und Gelder um Theaterkompanien zu empfangen, die ein Aussenstück entwickeln wollen und so kamen wir in Genuss diese Lokalität mit Halle und Werkstatt nutzten zu können. Und dank einem weiteren Grund organisierten sie uns sogar noch eine Mahlzeit pro Tag. So war also durch unsere Tätigkeit unser Überleben gesichert durch gesponserte Kost und Logie. 

Ende Mai kam ich wieder einmal in den Genuss einiger Weisheiten von Danny Scott, als er an der Creative DTS in Wien unterrichtete und ich sein Team ergänzen durfte. Er kam auf den „dynamic cycle of grace“ von Dr. Frank Lake zu sprechen. Dabei geht es darum, dass in unserer Gesellschaft wir zuerst etwas erreichen müssen (Achievement). Wir müssen uns in einer Tätigkeit auszeichnen, zum Beispiel beim Fussball spielen. Dann erhalten wir einen gewisse Bedeutsamkeit, unser Wert wird erkannt (Status); Unser Status ist jetzt Fussballer. Dies führt dazu, dass wir ernährt und gefördert werden (Sustenance). Sponsoren werden auf uns aufmerksam. 

Schlussendlich werden wir uns jetzt gesellschaftlich akzeptiert fühlen. Wir spielen jetzt für Real Madrid, ein guter Club, also nehmen wir langsam aber sicher an, dass wir gesellschaftlich okay sind. Nur leider ist da noch ein Spieler bei Barcelona, der noch besser verdient und dies schlägt uns aufs Gemüt. Also beginnt der Kreis wieder von vorn und wir arbeiten noch härter um Bedeutsamkeit, Geld und Akzeptanz zu erreichen. 

Bei Gott ist der Kreis genau anders rum. In aller erster Linie sind wir einfach, geliebt und akzeptiert. Die meisten von uns wurden aus einem schönen Moment heraus gewollt gezeugt. Wir waren von Anfang angenommen worden. Bei einigen vielleicht nicht von ihren irdischen Eltern, aber definitiv vom himmlischen Daddy. Gott sagte zu Jesus bevor dieser irgend etwas nennenswertes erreicht hat: „Dies ist mein Sohn, an dem ich Gefallen habe.“ 

Dann werden wir ernährt. Zuerst in der Gebärmutter durch die Nabelschnur. Wenn wir dann rauskommen erhalten wir bereits einen bedeutenden Status; Wir sind jetzt Mensch und werden mit unserem Wert erkannt. Diese Grundlage beflügelt uns nun dazu Dinge zu Tun und zu erreichen. Bei Gott gibt es keinen Zusammenhang zwischen erreichen und angenommen sein (Achievement und Acceptance)! Wir sind bei ihm angenommen ohne zuerst beweisen zu müssen, dass wir auch die erwarteten Leistungen erfüllen. Er hat keine Leistungserwartungen an uns! Er ist sich vollkommen sicher, dass wir, wenn wir uns angenommen und geliebt wissen, wir auch Segen überfliessen lassen werden. 

Ich traf im letzten April in Albanien Phil das erste Mal und hatte bereits den Eindruck Inspire und Justice in Motion würden gut zusammen passen. Ich hatte den Gedanken, dass ein gemeinsames Projekt für beide Seiten ein Gewinn sein würde. Dabei dachte ich nicht daran, dass ich dann „davon“ leben werden könne. Ich wusste nicht einmal, ob die Zusammenarbeit auch mich miteinbeziehen würde. Aber nun hat diese Idee uns zwei Wochen Kost und Logie geschenkt. Tatsächlich hätten wir sonst wohl Mühe gehabt, selber Essen zu besorgen. Das Timing war perfekt. 

Rechnet man aber die Kosten, die wir für die Idee investiert haben, mit vier Reisen nach England und Materialaufwand für das Set und so weiter, dann waren es zwei teure Wochen für Kost und Logie. Aber darum geht`s nicht, oder?!

In erster Linie sehen Sue und ich uns als „Missionare“, Gesandte. Wir wissen, dass die Entscheidung die Jüngerschaftsschule zu machen und Teil von Jugend mit einer Mission zu werden richtig war. Wir wollen vernetzt bleiben mit der weltweiten JmeMer Familie. Diese Zugehörigkeit zu einem Zweig der Gemeinschaft der Christen ist uns wichtig. 

Nun hat JmeM ganz verschiedene Formen und Tätigkeiten, aber immer den Wunsch das Reich Gottes hier auf der Erde zu bauen und die gute Nachticht zu verbreiten. In diesen zwei Wochen hatte ich wohl mehr und intensivere Gespräche über den Glauben, als in der ganzen Zeit in Albanien im Outreach. Natürlich spielt hier die Sprache auch mit hinein. Das Projekt ist nicht christlich und es arbeiten viele mit, die nicht an Jesus glauben. Doch die Gemeinschaft während den zwei Arbeitswochen hat viele Herzen geöffnet. So hat beispielsweise ein ehemaliger Anbetungsleiter, der sich aufgrund eines tragischen Unfalls von Gott abgewandt hat, während unses Morgengebets, das erste Mal wieder eine Gitarre in die Hand genommen und wir durften für ihn beten. Oder der Sohn eines Pfarrers, der sich ebenfalls vom Glauben entfernt hat, engagierte sich wieder mit Glaubensfragen. Und andere kamen das erste Mal so eng mit Christen in Kontakt. 

Auch wenn dies also ein professionelles Kunstprojekt war, haben wir trotzdem den Eindruck, dies in Einklang mit unserer Zugehörigkeit zu JmeM tun zu können. Mit dem ParkourPanel haben wir ein wirschaftliches Projekt. Wir hoffen, die richtigen Schritte machen zu können, um das Produkt in Zukunft gut verkaufen zu können. Können wir davon Leben? Ja, denn die Zugehörigkeit zu JmeM und die diversen Projekte geben uns einen Blick nach vorne. Denn kann man ohne Vision leben? Was ist, wenn man keinen Blick nach vorne mehr hat uns einem nichts mehr antreibt? 

Wenn es rein um die Finanzen geht auf die das „davon leben können“ leider oft reduziert werden, dann ist es in den letzten eineinhalb Jahren eine Kombination von Verkauf von Möbel und Auto, Kinderzulagen der AHV, Arbeit über MarmART, Freunde, die uns unterstützen und einigem mehr. Das Wissen, dass es jeden Monat dank einem bestimmten Einkommensbetrag reichen wird, haben wir dabei nicht. Aber wir sind oft erstaunt, wie Gott genau im richtigen Zeitpunkt beispielsweise jemanden dazu bewegt uns einen Betrag zu überweisen.

Dabei wissen wir nicht, wie uns Gott in Zukunft das tägliche Brot zukommen lassen möchte. Vielleicht wird es über den Verkauf des ParkourPanels sein. Das Potenzial ist da und die Rückmeldungen zum Produkt sehr gut. Vielleicht ist es aber noch stärker durch die Abhängigkeit von Unterstützern. Wir wissen es nicht. Nicht jede Rolle oder jede gottgegebene Berufung wird direkt vom Outcome, von der Leistung bezahlt. 

So muss der Lehrer, die Lehrerin zum Glück nicht nach jedem Tag, die SchülerInnen fragen, ob sie bitte ihre Leistung bezahlen würden. Sie werden von uns als Gesellschaft indirekt bezahlt für ihre Leistung. So wird vielleicht unsere Rolle auch nicht direkt entlöhnt werden, sondern über einen Kreis von Menschen, die diese Rolle wertvoll finden. Wir wissen es nicht. Eine Karriere ist menschengemacht. Die Berufung ist gottgemacht, von Gott geatmet. Viele laufen in ihrer Berufung und machen darin Karriere. Aber nicht jeder der Karriere macht, läuft damit auch in seiner Berufung. 

Wir werden uns im Juli Zeit nehmen viele Freunde zu treffen, auszutauschen und über nächste Schritte zu entscheiden. Falls du uns treffen möchtest, freuen wir uns auf eine Einladung.

Showcase

Gestern zeigten wir das Stück das erste Mal einem, sagen wir mal halb öffentlichen Publikum. Das Stück ist ein Projekt in Bearbeitung und wir werden noch vieles Verfeinern müssen. Trotzdem sind wir alle schon ziemlich glücklich mit dem Stand, insbesondere für nur zwei Wochen Arbeit. Die Rückmeldungen des Publikums waren sehr positiv.

Heute haben wir den ersten Versuch einer Mini-Freedom-Tour. In Didcot haben wir den ParkourPark aufgebaut. Nun spielen die Kinder und bewegungsfreudigen Erwachsenen auf dem Set herum. Um 16 Uhr werden wir unser Stück öffentlich zeigen.