Findest Du es wichtig, dass sich die Regierung die Schwachen schützt und stützt? Soll der Staat sich in den Dienst des Volkes stellen? Bist Du ein Verfechter der Menschenrechte und bist überzeugt, dass jeder Mensch mit der gleichwertigen Würde geboren wird?
Ich auf jeden Fall. Diese Ideen sind jedoch nicht einfach aus dem Nichts entstanden, sondern gründen auf dem Leben und der Lehre der berühmtesten und einflussreichsten Persönlichkeit, die je auf diesem Planteten gelebt hat: Jesus von Nazareth. Seit über 2000 Jahren geht seine Saat auf und macht die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort. Er gab meiner Partei den Namen Evangelische Volkspartei. Von ihm kommt dieses Evangelium, diese gute Nachricht.
Es gibt viel Interpretationsraum in der Umsetzung dieser 2000 Jahre alten Impulse. Je nach Lebensmillieu unterscheidet sich die Perspektive. Ich arbeitete zwei Jahre als Volkschullehrer und war wohl während dieser Zeit der SP näher, als sonst einer Partei. Danach lebten wir eine Weile in der Kunstszene und hatten dementsprechend eine veränderte Sicht auf die Gesellschaft. Als ich dann 2007 einen kleinen Schreinerbetrieb übernahm, konnte ich die Sicht der FDP besser nachvollziehen.
Wir leben miteinander. Es ist wichtig, dass wir uns die verschiedenen Perspektiven anhören. Deshalb setze ich mich für den Dialog ein. Das Leben und die Lehre von Jesus haben manchmal zu sehr progressiven Entwicklungen geführt und manchmal riefen sie zu erhaltenden Entscheidungen auf. Wir stehen als Gesellschaft auf diesem Fundament und können unglaublich dankbar sein, dass wir seit 179 Jahren auf eigenem Boden keine militärische Auseinandersetzung mehr hatten. Wir haben viele Frauen und Männer, die aus tiefchristlichen Überzeugungen handelten und unsere Nation positiv geprägt haben.
Deshalb setze ich mich ein für das E der EVP in der Politik.