{"id":1581,"date":"2024-05-24T17:10:00","date_gmt":"2024-05-24T15:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/davidmarmet.com\/?p=1581"},"modified":"2024-05-23T18:16:06","modified_gmt":"2024-05-23T16:16:06","slug":"energie-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/davidmarmet.com\/?p=1581","title":{"rendered":"Energie III"},"content":{"rendered":"\n<p>Hast Du schon mal mit Freunden Deine Gaben und F\u00e4higkeiten gefeiert, die Du nicht hast? Ich auch nicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/4Ejh5v4agNQ3trCaIDUnOy?si=4f28aac84849446a\">Thomas H\u00e4rry erz\u00e4hlt von einem solchen Fest<\/a> und wie unglaublich befreiend es war seine Grenzen zu feiern und zu wissen, dass es andere Menschen gibt, die uns entsprechend erg\u00e4nzen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ich mag Pers\u00f6nlichkeitstests; DISG, StrengthsFinder, Myers-Briggs, SIMA,&#8230; Als wir 2017 w\u00e4hrend unserer J\u00fcngerschaftsschule den Myers-Briggs-Test machten, dachte ich zuerst: &#8222;Ich brauche das nicht. Ich kenne mich gut genug.\u201d Doch dann war es doch wieder eine enorme Bereicherung, auch gerade f\u00fcr unsere Ehe. <a href=\"https:\/\/davidmarmet.com\/?p=347\">(Ich habe dazu sogar einen Blogeintrag geschrieben.)<\/a> Sich selbst besser zu verstehen, hilft auch andere besser zu verstehen und kann allgemein zu mehr Verst\u00e4ndnis in Beziehungen f\u00fchren.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich mich mit dem Konzept der \u201cRedemptive Gifts\u201d besch\u00e4ftigte, kam mir bei einer bestimmten Gabe ein Freund in den Sinn. Ich sandte ihm als Ermutigung ein Video dazu. Er best\u00e4tigte, dass er etwas von dieser Gabe habe, aber auch noch von anderen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Interessanterweise schreibt Paulus die Verse in R\u00f6mer 12,6-8 nicht in dieser Mischform, sondern er ordnet klar zu: \u201d&#8230;hat jemand jene Gabe, dann \u00fcber er sie aus.\u201d&nbsp; Es steht eben nicht: \u201cDies sind die Gaben, die es gibt. \u00dcbt euch darin, m\u00f6glichst viele davon anzuwenden.\u201d Nein, Gott hat uns bewusst begrenzt geschaffen, damit wir uns brauchen und erg\u00e4nzen m\u00fcssen. Unsere Begrenzungen zu kennen ist heilsam.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>StrengthsFinder fokussiert sich bewusst auf unsere Top 5 St\u00e4rken. Mit Tests haben sie herausgefunden, dass man zwar mit viel Training st\u00e4rker werden kann in Dingen, die einem nicht leicht fallen, aber wenn man in seinen St\u00e4rken trainiert wird, ist die Verbesserung um ein vielfaches gr\u00f6sser. Wenn man dann noch in seinen St\u00e4rken leben kann, dann ist die Chance gross, zu brillieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Warum haben wir Angst davor, einseitig und limitiert zu sein? Es macht uns verletzlich und erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig. Aber k\u00f6nnte es nicht sein, dass sogar Gott limitiert und erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig ist oder zumindest, dass er sich selber limitiert und erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig gemacht hat? Auf jeden Fall liess er es noch nicht wachsen, bevor nicht jemand da war, der die Erde bearbeiten konnte.&nbsp; Er hat sich selbst verletzlich gemacht. Wenn nicht seit dem Urknall, dann bestimmt bei seiner Fleischwerdung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe schon oft geh\u00f6rt, dass Gott uns nicht braucht. Davon bin ich nicht \u00fcberzeugt. Vielleicht h\u00e4tte er eine Welt schaffen k\u00f6nnen, in der er uns nicht gebraucht h\u00e4tte, aber ich glaube, das hat er nicht. Und \u00fcberhaupt: Nicht braucht wof\u00fcr? Um den Planeten zu retten? Wozu braucht er uns nicht? Ist es nicht vielmehr so, dass dieses \u201cBrauchen\u201d Ziel seiner Sch\u00f6pfung war? Dass er ganz bewusst sich darauf einliess von uns abh\u00e4ngig zu sein, weil es Beziehung ausl\u00f6st und ausmacht? Zumindest begrenzt auf Raum und Zeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe einmal eine wundersch\u00f6ne Interpretation von Genesis 2,18 geh\u00f6rt: \u201cEs ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist.\u201d Dies ist kein Fehler in der Sch\u00f6pfung, sondern eine universale Regelsetzung Gottes. Er hat dieses \u201cnicht gut\u201d ganz bewusst als eine Realit\u00e4t festgelegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Energie der Identit\u00e4t ordne ich der Gabe des Lehrens zu. Sie ordnet ein, ordnet zu, verfeinert, bestimmt, klassifiziert,&#8230; und befreit uns davon, alles sein zu m\u00fcssen. Dazu passend finde ich den Tisch der Schaubrote. Wir zerkleinern das Brot zuerst mit unseren H\u00e4nden, dann mit den Z\u00e4hnen, dann mit unserem Magensaft, bis es im D\u00fcnndarm so stark in Einzelteile zerkleinert ist, dass es ins Blut aufgenommen werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Blut ist das Leben. Die Gabe des Lehrens hilft uns, unseren Anteil zu erkennen und zu verfeinern, bis wir es in t\u00e4glichen Portionen ins Leben in der Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen einspeisen k\u00f6nnen. Je besser es uns gelingt, unseren Teil zu erkennen, akzeptieren und umarmen, desto weniger stehen wir in der Gefahr, der dazugeh\u00f6rigen Tods\u00fcnde zu verfallen; dem Neid.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht sollte ich wirklich mal so ein Fest der Begrenzung feiern. W\u00e4rst Du dabei?<\/p>\n\n\n\n<p>Shabbat Shalom!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hast Du schon mal mit Freunden Deine Gaben und F\u00e4higkeiten gefeiert, die Du nicht hast? 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