{"id":1286,"date":"2023-01-14T10:45:41","date_gmt":"2023-01-14T09:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/davidmarmet.com\/?p=1286"},"modified":"2023-01-14T10:45:41","modified_gmt":"2023-01-14T09:45:41","slug":"unser-suedafrikanischer-sommer-winter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/davidmarmet.com\/?p=1286","title":{"rendered":"Unser s\u00fcdafrikanischer Sommer\/Winter"},"content":{"rendered":"\n<p>Unsere zweite S\u00fcdafrika-Reise ist wieder eine Weile her. Im Juni flogen wir mit unseren Jungs die lange Reise bis nach Johannesburg mit Zwischenhalt in Abu Dabi. Die ersten H\u00f6hepunkte f\u00fcr unsere Junioren waren die Filme, die sie auf den stundenlangen Fl\u00fcgen anschauen durften, nebst unserem Zwischenhalt in einem spannenden Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 6 Stunden Flugzeit landeten wir in Abu Dabi. Hier hatten wir 9 Stunden Aufenthalt bevor uns unser n\u00e4chster Flug nach Johannesburg brachte. Wir verliessen das Flughafengeb\u00e4ude und erlebten die Hitze eines ganz normalen Abends in AbuDabi. Es war wie wenn wir einen Backofen betreten w\u00fcrden. Nach dem gek\u00fchlten Inneren des Flughafens traf uns die Hitze wie ein Schock. Zu Beginn standen wir einfach nur da, um das gesch\u00e4ftige Treiben des Flughafens und die Hitze auf uns wirken zu lassen. Sehr eindr\u00fccklich! <\/p>\n\n\n\n<p>Wir versuchten schlau zu werden aus dem Bussystem um kurz mal in die Stadt zu fahren. Aber da wir weder die Schilder lesen noch ein Wort der Sprache kannten, wandten wir uns an einen Taxifahrer, die es in H\u00fclle und F\u00fclle gab vor dem Flughafengeb\u00e4ude. (Verr\u00fcckt wenn man wirklich kein Wort lesen und verstehen kann. Eine ganz neue Erfahrung. In Europa k\u00f6nnen wir uns mit unseren deutsch-, franz\u00f6sisch-, englisch-, italienisch-Kenntnissen durchschlagen, aber hier&#8230; Keine Chance! Gott sei Dank klappte es mit der englischen Sprache und so wurden wir sofort an die gew\u00fcnschte Adresse gefahren; ein Restaurant, welches wir auf die Schnelle im Internet herausgesucht hatten. Wir vertraten uns etwas die Beine und liessen die Umgebung auf uns wirken, bevor wir wieder im angenehm k\u00fchlen Flughafengeb\u00e4ude auf unseren n\u00e4chsten Flieger warteten.<\/p>\n\n\n\n<p>In S\u00fcdafrika angekommen, verschanzten wir uns erst einmal in einem Cafe, um dort auf unsere Kontaktperson zu warten. In Johannesburg war es nicht ratsam f\u00fcr uns aus dem Flughafengeb\u00e4ude zu gehen, um ein Taxi zu nehmen. Das w\u00e4re viel zu gef\u00e4hrlich gewesen. Wohlbehalten erreichten wir aber die YWAM Base (Jugend mit einer Mission &#8211; JMEM Basis) in Johannesburg. Unsere Gastgeber waren sehr grossz\u00fcgig und zuvorkommend. Es war sehr spannend ihren Geschichten, Abenteuern und Erlebnissen zu lauschen. Wieder riet man uns nicht aus dem Haus zu gehen, da die Gegend f\u00fcr uns zu riskant gewesen w\u00e4re, weil man uns von weitem ansah, dass wir Touristen sind. Die Frage unter den Mitarbeitern der Base ist nicht &#8222;ob&#8220;, sondern &#8222;wie oft&#8220; man schon \u00fcberfallen worden ist. Die YWAM Base Johannesburg tr\u00e4gt den Namen <a href=\"http:\/\/josephproject.org.za\/l_visitors_about_us.html\">http:\/\/josephproject.org.za\/l_visitors_about_us.html<\/a> und bietet Hausaufgabenhilfe und einen sicheren Platz f\u00fcr Kinder nach der Schule an. Trotz der Kriminalit\u00e4t auf den Strassen haben wir doch oft Kinder ohne Begleitung eines Erwachsenen gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser n\u00e4chster Halt war die Stadt Pretoria. In einem Township besuchten wir die YWAM Base Pretoria. Die Menschen dort investieren sich in Studenten und wollen ein Caf\u00e9 aufbauen, um mit Studenten ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Wir waren weit und breit die einzigen Menschen mit weisser Hautfarbe. Ein Umstand, den wir bis dahin noch nicht gekannt hatten. Auf unserem Spaziergang durch das Township spielten wir mit Kindern aus einem Waisenheim Basketball. Das war ein fr\u00f6hlicher, bunter Haufen. Am Abend sprachen wir lange mit dem Leiter der Base, denn es gab (und gibt immer noch) so viel zu fragen und zu verstehen von diesem Land.  Mit jedem Gespr\u00e4ch lernten wir mehr \u00fcber die Geschichte dieses Landes, die verschiedenen Volkgruppen, die (mehr oder weniger) miteinander leben, \u00fcber die Herausforderungen und Schwierigkeiten und h\u00f6rten nat\u00fcrlich auch die Meinung und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge unserer Gespr\u00e4chspartner.  <\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wurden wir abgeholt und wir besuchten eine Hausgemeinde in einem anderen Viertel der Stadt. Nach dem Gottesdienst wurde gemeinsam gegessen und ein Mitglied der Gruppe wollte unseren Jungs gerne einen Fussball kaufen, bevor uns unsere Reise weiter ins Land nach Ventersdorp f\u00fchrte. Dort besuchten wir ein \u00e4lteres Ehepaar, welches bald nach Migdol ziehen w\u00fcrde, um dort die amtierende Pastorin zu ersetzen. Dieser Besuch war ein grosser Kontrast zu den vorherigen Begegnungen. Auf den YWAM Bases ging es recht salopp zu und her, sei es im Umgang miteinander, aber auch wie der Glaube gelebt wird. Die Inneneinrichtungen waren mehr praktisch und zweckm\u00e4ssig statt sch\u00f6n, aber dieser Besuch bei diesem Pastorenehepaar war total anders. Alle Zimmer waren sch\u00f6n eingerichtet und der Umgang miteinander war eher steif und gesetzt. Da waren wir als Eltern froh, dass unsere Kinder gute Tischmanieren an den Tag legten. Sp\u00e4ter haben wir dies dann mit unseren Kids thematisiert und ich habe gestaunt, wie besonders dieser Wechsel auf sie gewirkt hat, wie sie es aufgenommen und wie sie die verschiedenen Orte und Menschen wahrgenommen haben.   <\/p>\n\n\n\n<p>Weiter ging es auf die n\u00e4chste YWAM Base <a href=\"https:\/\/www.ywampotch.com\/\">https:\/\/www.ywampotch.com\/<\/a>. Dies war fast ein nach Hause kommen, da wir diese Base schon im M\u00e4rz besucht hatten, als nur David und ich uns auf unsere erste abenteuerliche Reise nach Afrika aufmachten. Es war sch\u00f6n bekannte Gesichter wiederzusehen und Anteil zu nehmen an dem, was bei Ihnen seit unserem letzten Besuch passiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir in S\u00fcdafrika kein Auto mieten konnten, waren wir auf Andere angewiesen, die uns zu den verschiedensten Orten hinbrachten. In den St\u00e4dten war es einfach mit &#8222;Uber&#8220; eine Transportm\u00f6glichkeit zu finden, aber weiter draussen waren wir auf den &#8222;Goodwill&#8220; von Anderen und deren Netzwerk angewiesen. Daraus ergaben sich wieder M\u00f6glichkeiten, Menschen aus diesem fernen Land kennenzulernen und es gab sch\u00f6ne Begegnungen auch wenn manche davon nur sehr kurz waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0501.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0501-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1317\" srcset=\"https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0501-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0501-300x225.jpg 300w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0501-768x576.jpg 768w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0501-400x300.jpg 400w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0501.jpg 1218w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Mit verschiedensten Autos waren wir in S\u00fcdafrika unterwegs. Dieses hier war mit Abstand unser Favorit!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Von der Grossz\u00fcgigkeit unserer Gastgeber waren wir immer wieder erstaunt. Egal wo wir hinkamen wurden wir herzlich begr\u00fcsst und mit Essen, Getr\u00e4nken und einem Schlafplatz versorgt. Mit jeder Begegnung mit Menschen lernten wir mehr \u00fcber dieses wundersch\u00f6ne Land, in dem wir uns befanden.  <\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Woche hatten wir schon viele Menschen kennengelernt und durften dann f\u00fcr mehrere Tage zu einer \u00e4lteren Dame, die uns schon bei unserer letzten Reise sehr liebevoll aufgenommen hatte. Dort erlebten wir die wundersch\u00f6ne Landschaft und die Tierwelt, f\u00fcr die S\u00fcdafrika so bekannt ist, hautnah. Wir durften in einem Cottage auf Ihrem Grundst\u00fcck wohnen und versuchten Ihren Tennisplatz, der von der Zeit und sp\u00e4ter auch noch von einem Nashorn maltr\u00e4tiert worden war, wieder auf Vordermann zu bringen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0502.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0502-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1310\" width=\"841\" height=\"631\" srcset=\"https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0502-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0502-300x225.jpg 300w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0502-768x576.jpg 768w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0502-400x300.jpg 400w, https:\/\/davidmarmet.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IMG_0502.jpg 1218w\" sizes=\"auto, (max-width: 841px) 100vw, 841px\" \/><\/a><figcaption>Cottage auf der Lindbergh Farm<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere zweite S\u00fcdafrika-Reise ist wieder eine Weile her. Im Juni flogen wir mit unseren Jungs die lange Reise bis nach Johannesburg mit Zwischenhalt in Abu Dabi. Die ersten H\u00f6hepunkte f\u00fcr unsere Junioren waren die Filme, die sie auf den stundenlangen &hellip; <a href=\"https:\/\/davidmarmet.com\/?p=1286\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1286","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reise"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p55v7P-kK","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1286"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1340,"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1286\/revisions\/1340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/davidmarmet.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}