{"id":1108,"date":"2022-01-06T10:30:34","date_gmt":"2022-01-06T09:30:34","guid":{"rendered":"http:\/\/davidmarmet.com\/?p=1108"},"modified":"2022-01-06T10:30:34","modified_gmt":"2022-01-06T09:30:34","slug":"soli-deo-gloria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/davidmarmet.com\/?p=1108","title":{"rendered":"Soli Deo Gloria"},"content":{"rendered":"\n<p>Soli Deo Gloria &#8211; Gott allein die Ehre! Das ist eine Herzenshaltung, die wir schon seit mehreren Jahren \u00fcben. Angefangen hat das in unserer DTS (J\u00fcngerschaftsschule von Jugend mit einer Mission), als eine Mitstudentin am Ende des Tages vorschlug eine &#8222;Thankfulround&#8220; zu machen. (Eine Runde, in der jeder sagt wof\u00fcr er\/sie dankbar ist, wobei niemand wiederholen darf, was ein anderer vorher schon gesagt hat. Etwas sp\u00e4ter arbeiteten wir mit einer Familie zusammen, die auch etwas \u00e4hnliches tat. F\u00fcr sie war es wie ein Tischgebet. So haben diese &#8222;Dankbarkeitsrunden&#8220; auch in unserer Familie Einzug gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben diese Runden schon in allen m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Situationen gemacht. In Situationen, in denen alles rund lief und unsere Herzen von Dankbarkeit \u00fcberflossen und wir beinahe kein Ende fanden mit Danken. Wieder andere Situationen gab es, in denen wir lieber &#8222;Jammerrunden&#8220; gemacht h\u00e4tten als &#8222;Dankbarkeitsrunden&#8220;, denn das Jammern w\u00e4re uns viel einfacher gefallen. In diesen Momenten war es extrem schwierig etwas zu finden, wof\u00fcr man dankbar sein kann. Und doch &#8211; nach einer Runde m\u00fchsamem Suchens wof\u00fcr man &#8211; um Himmels willen &#8211; dankbar sein k\u00f6nnte, wenn der Tag einfach nur &#8222;versch&#8230;&#8220; gelaufen ist, setzt mein Mann uns manchmal die Herausforderung noch eine zweite Runde zu machen. &#8222;Kommt schon! Was gibt es sonst noch etwas, wof\u00fcr wir wir dankbar sein k\u00f6nnen!&#8220; und die Suche geht von vorne los. Die Stimmung am Tisch ver\u00e4ndert sich sp\u00fcrbar. Wir h\u00f6ren, wof\u00fcr andere dankbar sind und finden etwas wof\u00fcr wir dankbar sein k\u00f6nnen und wir merken, dass es uns eigentlich gar nicht so schlecht geht, wie wir gedacht haben. Der Strudel mit negativen Gedanken, der uns gefangen nehmen will und in dem wir uns um uns selbst drehen wird unterbrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den abstrusesten Situationen haben wir Dankbarkeitsrunden gemacht. Beispielsweise als David mit zwei Freunden auf der Autobahn in England eine  Autopanne hatte, das geliehene Auto in die Werkstatt bringen musste und die Ausstellung unseres Parkour-Panels in der Schwebe stand, weil das das Material im geliehenen Auto zum Aufbau gebraucht wurde;  Oder am Ende des Geldes immer noch so viel Monat \u00fcbrig war; Oder wir in England im Einsatz waren mit einer DTS und mit den Studenten und der Finanzierung einfach alles zu viel wurde und wir nicht wussten, ob die DTS \u00fcberhaupt zu Ende durchgef\u00fchrt werden konnte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>All dieses Suchen nach dem Guten, nach dem wof\u00fcr wir dankbar sein k\u00f6nnen, endet f\u00fcr mich immer wieder in dem einfachen Satz &#8211; Gott allein die Ehre! Zu Beginn eines neuen Jahres \u00fcberlege ich mir gerne, was ich mir f\u00fcr das neue Jahr w\u00fcnsche oder unter welchem Satz ich in das neue Jahr starten will oder welcher Satz mich im neuen Jahr begleiten soll. Dieses Jahr wird es &#8211; Soli Deo Gloria.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soli Deo Gloria &#8211; Gott allein die Ehre! Das ist eine Herzenshaltung, die wir schon seit mehreren Jahren \u00fcben. 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