Der Luchs von Esra

Gestern waren wir im Museum in Oxford. Der Luchs… hat harte Krallen, hat spitze Zähne, ist nicht hörbar, ist nicht sehbar (gut getarnt), frisst 1kg Fleisch pro Tag (Hasen, Füchse, Rehe), hat gute Ohren, ist nachtaktiv, verlässt sich auf Augen und Ohren, kann bis zu 2 m hoch springen. Es braucht Fotofallen in der Wildnis um Fotos von ihm zu machen. Seine Pfote hat die Grösse einer Handfläche.

Tägliche Arbeit

Neben täglichen Anpassungen am Set, Kommunikation, Koordination usw. gehören auch kleinere handwerkliche Arbeiten zu meiner Arbeit hier. Wie zum Beispiel die wetterfeste Kiste mit Plexiglas-Front zum Schutz des TVs:

Aber die grösste Rolle liegt wohl in der Kommunikation. Immer wieder kommen die Differenzen zwischen der Parkourwelt und der Schauspielwelt zum Vorschein. So ist zum Beispiel der Proberaum ein heiliger Raum für die Schauspieler. Es muss Ordnung und Disziplin herrschen. Die Probenzeiten sind normalerweise streng geführt. In unserem Fall ist aber das Bühnenbild ein Spielplatz um Parkour zu machen und verleitet natürlich zum Spielen, Hüpfen, Schwingen,…

Und genau das wollten wir auch, dass die Schauspieler auf dem Set rumspielen, entdecken und entwickeln. Aber für die Personen, die aus dem Schauspiel kommen, war dies teilweise sehr ungewöhnliches Verhalten während einer Probezeit. So brauchte es einen Austausch. 

Auch sind sehr viele Personen mit sehr vielen unterschiedlichen Motivationen hier involviert. Deshalb ist eine Aufgabe auch die Erwartungen immer wieder zu erfragen und zu kommunizieren. Bis anhin läuft`s wirklich reibungsfrei. Und heute hatten wir bereits einen ersten Durchlauf. Er dauerte schon fast 40 Minuten und berührte, einige Beobachter sogar zu Tränen

Reflection of 17. June 2018

The greatest thing on sundays is having TIME.

Time to prepare a delicious breakfast.

Time to chat over a cup of coffee.

Time to deepen friendship.

Time to make plans for the day even knowing they will not come true.

Time to explain a friend how a new bought camera works.

Time to see how my kids learn from a stuntman how to do a proper fight on stage.

Time to pick up a hula hoop and try if I can keep swinging it all around me while I am walking.

Time to watch my kids being fully into a role playing game and losing themselves in time and space.

Time to pack lunch and drive to a nearby park and run, wrestle, eat, skate, throw a frisbee, play all sorts of ballgames, explore the playground and watching soap bubbles hover over the huge grass field.

Time for a nap.

Time to get a haircut.

Time to watch the woldcup games to cheer our favourite nation.

So much time for so many things… this is just awesome!

I love sundays, they give us TIME to be.

„The nature of forgetting“ von Jael

the nature of forgetting

… so hiess das Stück, das wir uns gestern Abend im Cornerstone Theatre in Didcot angeschaut haben. „Wir“ sind eine Gruppe aus Parkour-Athleten, Schauspieler, Kids, Eltern, andere Leute und Ich. Insgesamt 16 Leute.

Das Stück war unglaublich faszinierend. Von nur 4 Schauspielern gespielt und von zwei Musikern begleitet, handelte es von einem Mann mit Alzheimer, der an seinem Geburtstag versuchte seine Erinnerungen zu behalten und trotzdem im Hier und Jetzt zu leben. Er versucht die Realität zu erkennen und trotzdem die Vergangenheit nicht zu verdrängen, seine Tochter nicht mit seiner Frau zu verwechseln, sich zu erinnern, sich selbst zu finden. Er verliert sich in seinen Erinnerungen. 

Erneut erlebt er seine Schulzeit, seine Hochzeit, seine Fahrradfahrt zur Schule, die Geburt seiner Tochter. Aber plötzlich stoppt das Bühnenbild, er weiss nicht mehr, wie es weiter ging und seine Mutter, sein bester Freund und seine Geliebte fangen an ihm zu entschlüpfen, er versucht diese zurückzuhalten doch es will ihm nicht gelingen. Die aufgeregte, ja fast verzweifelte Musik stoppt. Er sitzt wieder als alter Mann auf seinem Stuhl. 

Eine Szene, die einem einen Schauer über den Rücken laufen lässt ist, als er und seine Frau in einem Auto, das bloss aus zwei Stühlen und einem Schulpult besteht, sitzen. Kaltes, weisses Licht beleuchtet die beiden. Sie reden nicht. Tom sieht sie an und sie dreht den Kopf weg, er schaut weg, ihr Kopf schwenkt zurück. Dasselbe nochmal. Das Radio rauscht. Plötzlich hallt sein durchdringernder Schrei durch die Stille: „Carefull!“ Licht blitzt auf. Sie lässt sich von der Bühne fallen und er macht eine Bewegung nach vorne, das Pult in der Hand, alles erstarrt. Er macht seine Bewegung rückgängig, doch seine Frau kommt nicht zurück. Wieder aufstehen, zurück auf den Stuhl setzen, aber sie ist nicht mehr da. Er kann sich nicht erinnern, was nachher passiert ist! Wieder versucht er es, vergeblich. Die Musik begleitet seine verzweifelten Versuche sich zu erinnern und seine Frau zurück zu bekommen. Doch er schafft es nicht. 

Persönlich hat mir dieses Theater sehr gefallen, es war sehr eindrücklich. Man war richtig gefesselt von dem Geschehen, das schnell aber gut verständlich auf der Bühne passierte. Sie hatten nicht viele Hilfsmittel, setzten diese aber umso kreativer und intensiver ein. Die Musik die alles begleitete war grösstenteils live gespielt von zwei lokalen Musikern.

Theatre Re hat diese Stück wunderbar dargestellt.

 

 

Fallbeispiele

Gestern hat jeder von unserem Team sich in ein Fallbeispiel von Menschenhandel und Zwangsarbeit, vorwiegend im Vereinigten Königreich, eingelesen und seinen Fall dann den anderen präsentiert. Wir fokusierten uns auf drei Fragen:

  1. Was führte die Opfer dazu loszuziehen und sich in diese verletzliche Situation zu begeben?
  2. Wann war der Zeitpunkt, als sie merkten, dass sie in eine Falle geraten waren?
  3. Wie konnten sie in der aussichtslosen Situation gehalten werden?

Ich nahm mir einen Fall aus der Schweiz vor. Mein Opfer stammt aus Bangladesh und bezahlte eine Vermittlungsagentur in der Hoffnung durch einen Job im Ausland seine Familie ernähren zu können. Der Moment des Aufwachens war als er seinen Arbeitgeber nach dem Lohn fragte und dieser wütend auf diese Frage reagierte und ihm mit noch härterer Arbeit drohte. Die Hoffnung doch noch seinen Lohn zu erhalten, seine Verschuldung durch die Zahlung an die Agentur und die Reisekosten hielten ihn im Hamsterrad und seine Krafte sich zu wehren schwanden; denn er musst in einer Hinterkammer des Restaurants mit fünf anderen Arbeitern auf einer dünnen Matte schlafen und 15 Stunden pro Tag arbeiten. So wurde er mehr und mehr übermüdet und entkräftet. 

Dies ist ein Vorfall in einem Restaurant in der Schweiz! (Ich hänge das Fallbeispiel unten noch an.)

In einer vorangeheneden Runde haben wir mit dem CEO des CIOB (Chartered Institute of Building) über die Grenze zwischen Ausbeutung und Arbeit unter Zwang, bzw. Menschenhandel diskutiert. Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach einzuschätzen, sind doch die Bedingungen und sogar der Lohn hier im Westen oft immer noch attraktiver als in den Herkunftsländern. Doch nach der Runde gestern waren wir alle übermannt bei der hohen Gewalt in den Fällen. Männer werden wirklich als Sklaven gehalten, entkräftet, entmutigt, geschlagen und teilweise unter Todesandrohung in Schach gehalten. 

Die Häfte der Fälle in Grossbritanien sind selber Briten. Oft sind dies Kinder oder beispielweise Obdachlose oder Menschen mit mentalen Schwierigkeiten, deren Verletzlichkeit ausgenutzt wird. Gerade heute hat mir eine Frau des anderen Theaterteams, das auch in diesem Gebäude probt, erzählt, dass nur zwei Stockwerke unter ihr ein Mann zwölf Chinesen in der Garage gehalten hatte. Sie hatte sich total geschämt, dass dies so nahe bei ihr möglich war. Der Mann hat eine Strafe von 60 000 Pfund gekriegt. Drogendelikte werden oft viel höher bestraft. Das niedrige Risiko und die enormen Gewinne machen das Geschäft mit den Menschen sehr attraktiv. Ich habe der Polizei in der Schweiz noch eine eMail geschrieben mit der Bitte noch mehr Fallbeispiele zu senden.

Hier noch das Fallbeispiel auf http://18oktober.ch/de/more-about-human-trafficking :

Kamal (21) aus Bangladesch sucht Arbeit im Ausland, weil er in der Heimat keine oder nur eine sehr schlecht bezahlte Arbeit findet, so dass er seine Familie nicht ernähren kann. Im Internet findet er eine Stelle als Kellner in der Schweiz. Er bezahlt der Vermittlungsagentur eine hohe Gebühr und fliegt kurz darauf in die Schweiz. Dort erwartet ihn, entgegen der früheren Versprechungen, keine gut bezahlte Arbeit. Stattdessen arbeitet Kamal über 15 Stunden pro Tag und schläft mit 5 anderen Personen in einem Hinterzimmer des Restaurants auf dünnen Matratzen. Als Kamal sich bei seinem Chef erkundigt, wann er seinen Lohn erhalten würde, wird der aggressiv. Er droht ihm, dass er ihn noch härter arbeiten lassen wird . Kamal ist durch die hohen Kosten des Fluges und der Rekrutierungsgebühr verschuldet. Er kann daher nicht einfach davon laufen, sondern hofft immer noch, dass er seinen Lohn erhält. Kamal ist entkräftet und weiss nicht mehr, wie weiter. Seine ganzen Hoffnungen sind auf einmal wie Seifenblasen geplatzt und er fühlt sich gefangen. Ein Gast sieht seine Not und bringt ihn zur Polizei. Durch die Polizei wird Kamal zu einer kantonalen Opferhilfestelle verwiesen. Er bekommt eine sichere Unterkunft, psychische Unterstützung und Hilfe bei der Suche einer geregelten Arbeit.

Von einem Impuls ein Buch zu schreiben – von Sue

Ungefähr vor einem Jahr waren wir mitten in einem krassen Umzug. Wir haben innerhalb von drei Wochen ein vierstöckiges Haus geräumt, alles mit der Seilbahn transportiert, ein Ausverkauf unserer Möbel organisiert und das Auto verkauft. Nach Weihnachten haben wir gepackt und uns auf den Weg nach England gemacht um dort eine DTS (Jüngerschaftsschule von Jugend mit einer Mission) zu absolvieren.

Für uns war es mehr als nur an einer Jüngerschaftsschule teilzunehmen. Es war eine Entscheidung wieder in „den christlichen Kuchen“ einzusteigen. 🙂 Waren wir doch seit mehr als zehn Jahren nicht mehr regelmässig in Gottesdiensten gewesen und hatten uns nicht mehr zu einer christlichen Organisation dazugehörig gefühlt, obwohl wir uns immer als Teil des Leibes Christi (Gemeinschaft der Christen) gezählt haben. Diese Zeit war für unseren Glauben sehr wachstumsfördernd gewesen. Meine Beziehung zu meinem himmlischen Vater ist während dieser Zeit reifer geworden, hat sich gefestigt und ist richtig aufgeblüht.

Es kostete uns einige Überwindung wieder in den „organisierten Leib Christi“ einzutreten, wir kannten diese Welt nur zu gut und doch wussten wir innerlich, dies ist der nächste Schritt.

Und wie sieht es nun aus? Ein Jahr später?

Das erste was mir dazu einfällt ist, dass sich unser Familienleben wieder beruhigt hat. Das Führen unserer Kinder ist wieder viel einfacher geworden und ich glaube ohne diese Stabilität in unserer Familie wären wir nicht da wo wir jetzt sind. Der Eigenantrieb unserer Kinder für das Lernen und Fragen zu stellen ist wieder erwacht. Wenn ich sehe wie sie sich für etwas begeistern, etwas hinterfragen oder sich in einem Spiel völlig verlieren können, dann gibt mir das die innere Gewissheit, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.

Während unserer DTS gab es immer wieder sehr herausfordernde Momente in denen wir uns fühlten als müssten wir auf rohen Eiern gehen und dürften nicht aussprechen was wir denken. Im Klassenzimmer zu sitzen und belehrt zu werden ist nicht immer einfach, wenn sich ein leichtes Unbehagen bei vielen Aussagen einschleicht. Ich kann nicht sagen, dass ich durch die DTS Gott nähergekommen bin, für mich war es eher ein Festhalten an dem wie ich Gott die letzten Jahre erlebt habe und all die Aussagen, die ich gehört habe zu filtern und das Gute zu behalten. Ich habe viel über mich selbst gelernt und wir haben in dieser Zeit viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kennengelernt, viele interessante Gespräche geführt und neue Freundschaften sind entstanden.

Dies führt zu nächsten Frage: Und warum seid ihr dann immer noch in diesem „christliche Kuchen“? Ihr seid jetzt immer noch bei JMEM (Jugend mit einer Mission)? Was habt ihr den für eine Mission?…

Im letzten Dezember habe ich angefangen diesen Text zu schreiben, habe ihn aber nie auf dem Blog veröffentlicht, da ich stecken geblieben bin bei der Frage warum wir immer noch bei YWAM (Jugend mit einer Mission) sind…

Ja, warum sind wir immer noch dabei? Was sind unsere Beweggründe? Dies waren Fragen, die ich mich herumgetrieben haben und mich unter anderem dazu geführt haben unsere Geschichte aufzuschreiben. Es würde mir helfen zu verstehen und vielleicht auch dem einen oder anderen um uns herum helfen nachzuvollziehen wie wir uns von Gott geführt fühlten. Deshalb habe ich seit anfang dieses Jahres überall hin meine alten Tagebücher mitgenommen und bin eingetaucht in die Vergangenheit, in Davids und meine Geschichte. Eine Geschichte in der zwei (drei, vier, fünf, sechs) Menschen den Weg mit Gott gehen, mit allen Höhen und Tiefen, aber immer mit dem Ziel unserem himmlischem Vater näher zu kommen.

ParkourPanel

Wir proben in einem Lokal, das Theater-Kompanien zur Verfügung gestellt wird um zu Proben für Aussenstücke. Dazu gehört auch eine Werkstatt in der wir an den Bühnenelementen und Props arbeiten können. Hier ist ein Bild des Teams, gerade am Ausprobieren von neuen Ideen am Set:

Teil des Bühnenbildes sind auch die Holzelemente zwischen den Stangen. Diese entsprangen einer Idee von Phil. Im letzten September erzählte er mir von dieser Idee. Ich hatte sofort den Eindruck die Umsetzung sollte möglich sein. Also machte ich in Zusammenarbeit mit einem lokalen Schreiner einen ersten Prototypen. Wir testeten ihn und waren erfreut über das Resultat.

Die Herausforderung ist; wie befestigt man eine Plattform an Stangen möglichst elegant und flexibel. Diesen Herausforderung löst der ParkourPanel hervorragend. Zwei befreundete Unternehmen haben uns die ersten fünfzig Panels produziert. Zbären Küchen aus der Lenk und Zeller Automatik AG aus Wynau haben ausgezeichnete Arbeit geleistet und wir sind ihnen sehr dankbar!

Nun sind die Panels schon an drei Orten in Europa verteilt und in Gebrauch. Und hoffentlich werden wir schon bald viele ParkourPanels verkaufen können. Die Reaktionen der Athleten fallen zumindest schon mal sehr positiv aus.

Sprüche 4:23

Dieser Vers hat mich (Sue) gestern ganz tief berührt und beim „lettern“ habe ich einmal mehr darüber meditiert. Für mich bedeutet „mein Herz zu beschützen“, mich an Gottes Verheissungen zu klammern, mich aufs Positive zu konzentrieren und mich mit Menschen zu umgeben, die mir vertrauen und denen ich vertrauen kann. Damit meine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen braucht mein Herz diesen Schutzraum. Leben kann nur fliessen, wenn die Quelle (das Herz) beschützt, behütet und genährt wird.

Ich wünsche uns allen geschütze Herzen, damit unsere Träume wachsen können und wenn sie gross genung sind, einfach aus uns herausfliessen um Leben zu bringen.

BeeTank

Heute holten Phil und ich Gerüstbau-Stangen und -Verbinder und die ParkourPanels aus dem BeeTank. Das ist ein Lastwagen, der zur Inspire-Bewegung gehört. Er tourte die letzten Jahre öfter im Sommer durch Europa und zog Aufmerksamkeit auf sich. 

Dieses Fahrzeug, beziehungsweise die Zeichnungen aus dem Guidebook der Inspire-Bewegung, die rund um das Fahrzeug und die Ideen der Inspire-Bewegung entstanden sind, haben mich zu dieser Zusammenarbeit inspiriert. Die Zeichnungen zeigen den BeeTank und rundherum einen Spielplatz:

Am Abend kann der Spielplatz in einen Bereich umgewandelt werden in dem man zusammensitzen kann, ein Glas Wein oder sonst was geniessen kann und beispielsweise gemeinsam einen Film schauen:

Meine Überlegung war dann, warum nicht eine Live-Show anstatt einen Film schauen, besonders wenn der Spielplatz so ähnlich auschaut, wie ein Stück das ich besonders stark finde, nämlich Bound von Justice in Motion. Beide nutzen Gerüstbauelemente.

Dadurch kann das Engagement, das Nachmittags entsteht während dem gemeinsamen Spiel mit den lokalen Menschen der Städten, genutzt werden um Abends wichtige Themen aufzubringen. 

Buttergipfeli

Heute Morgen irgendwo vor Aachen assen wir glücklich ein riesiges Buttergipfeli. Wir geniessen`s und möchten, dass auch andere das Leben geniessen können. Und wir glauben, dass ein Leben mit Gott erfüllt und voller Lachen ist. Er ist keineswegs eine Spassbremse. 

Im Vorfeld zu diesem Projekt haben wir oft diskutiert, was unsere Aufgabe sein könnte. Jesus sagt: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Wir sind das Licht. Wir bringen Freude, Vergebung und Freiheit in diese Welt. Aber wir können das Leben und die Freiheit geniessen, wenn unser Nächster leidet oder in Gefangenschaft leben muss? Wir gehen mit dem Licht auch an Orte, wo`s Dunkel ist. 

In dieser Spanne stehen wir mit diesem Projekt. Einerseits ist da die Parkour-Bewegung Inspire, die überall Spass verbreitet und Leute einlädt zu Spielen. Wie attraktiv und einladend Parkour (elegantes Bewegen über und durch Hindernisse) auf Menschen wirken kann, habe ich nun schon einige Male erlebt. Zum Beispiel vorletzte Woche in Wien, als ich Mitten in der Nacht mit einer mir fremden Person über die Bänke und durch die Stangen der U-Bahn hüpfte.

Und andererseits ist da die Theater-Kompanie Justice-In-Motion unserer Freundin aus Oxford, die sich dunkle Themen vornehmen, wie beispielsweise Menschenhandel, moderne Sklaverei und andere Ungerechtigkeiten. Schon viele Male wurden wir durch ihre Arbeit tief berührt und aufgewühlt.

Ich hatte den Eindruck beide würden bei einer Zusammenheit noch dazu gewinnen.