1-4

…….1           Urwille

…..1  1         macht sich sichtbar.

1  1  1       Urwille pflanzt sich ein in das Sichtbare.

1   1   1   1   Eingepflanzter Urwille pflanzt sich selber fort.

in weiteren Worten:

…….1           Gott, der Schöpfer

…..1  1         wird sichtbar durch die Schöpfung.

1  1  1       Gott atmet dem menschlichen Körper seinen lebenschaffenden Atem ein.

1   1   1   1   Durch die Frau erhält der Mann (und damit auch Gott) die Möglichkeit seinen lebenschaffenden Atem zu vermehren. Die Frau könnte als Schlusspunkt der Schöpfung gesehen werden. Sie umrahmt Gott:

…….1           Auf allen Seiten des Dreiecks ergeben die Zahlen zusammengezählt 4.

…..1  1

1  1  1       Gott… 

1   1   1   1   …wird rundherum von der 4 umhüllt.

noch in weiteren Worten:

…….1           Gott, der Urgeist

…..1  1         spricht und wird sichtbar, zum Bsp. in den lebendigen Wesen

1  1  1       Die unsichtbare Realität, der Himmel, kommt im Menschen ins Sichtbare

1   1   1   1   Durch Zellteilung (die 4 ist die erste Zahl, die sich teilen lasst in 2 + 2 Teile) vermehrt sich der Himmel auf Erden.

Kurzfassung:

…….1           steht für Gott

…..1  1         2 steht für Erschaffen/Schöpfung

1  1  1       3 Himmel und Mann

1   1   1   1   4 Erde und Frau

Die Vollkommenheit kommt durch die 3 + 4, Himmel und Erde, Mann und Frau = 7

Der erste Satz in der Bibel enthält im hebräischen Urtext 7 Worte:

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Gottes Körper

Wir Menschen sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Diese Tatsache verleiht uns eine angeborene Menschenwürde. Diese wird benötigt als konzeptionelle Grundlage für die Menschenrechte, die jedem einzelnen Menschen angeborene Würde und Gleichheit zusichern.

Die zugrundeliegende Idee kommt aus der Bibel: „Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei,…“ (Genesis 1,26) Wir sind als ein Bildnis von Gott geschaffen, nach seiner Gestalt entworfen. Wir haben diesen göttlichen Aspekt, der uns Würde verleiht.

Die biblische Weltanschauung verbindet als einzige innere und äussere Realität, Geist und Körper. Sie reduziert unser Dasein nicht auf eine der beiden Seiten und verleiht uns so diese angeborene Würde.

Als Menschen sind wir Körper, Seele und Geist. Geist ist unser Bewusstsein, das unsere Emotionen und Gedanken, wie von aussen betrachten kann. Die Seele sind unsere Gefühle und Erinnerungen, die wir hier in unserem Erleben sammeln. Und der Körper ist das Werkzeug, wie unser Geist der Seele Ausdruck verleihen kann.

Gott ist Geist, steht in Johannes 4, 24. Und man könnte vielleicht sagen, dass Gott in Jesus Gefühle und Erinnerungen erlebt hat. Aber was ist Gottes Körper. Könnten wir das Universum als Ganzes als Gottes Körper sehen?

Wir sind zwar unser Körper, aber irgendwie ist es genauso richtig zu sagen, wir sind in unserem Körper. Könnte das nicht auch für Gott zählen. Er ist Materie, aber er ist genauso einfach in der Materie. Materie gibt seinem Geist eine Ausdrucksmöglichkeit.

Zoe, das unerschaffene, ewige Leben in uns, wird auch weitergehen, wenn wir sterben. So ist auch Gott ausserhalb der Schöpfung und unerschaffen.

Dies sind keine abschliessenden Schlussfolgerungen, sondern ein Teilen von meinen Gedanken. Gerne darfst Du Deine Gedanken dazu in einem Kommentar auch einfliessen lassen.

Lukas 10

Vor zwei Wochen war die Schriftlesung im Gottesdienst über Lukas 10. Es war der Tag vor Aufbruch nach England und Norwegen. Die Bibelstelle erzählt über die Aussendung der 70 Jünger in Zweier-Teams.

Die Stelle sprach wortwörtlich zu mir. Einmal mehr gingen wir los ohne volle Vorratstaschen und im vollen Vertrauen in Gottes Versorgung. Durch meine schweizerisch, christliche Prägung sah ich diesen Vers in Lukas 10 oft als eine klare Aufforderung zu arbeiten, um so für meine Familie Brot zu erhalten:

„In dem Hause aber bleibet, esset und trinket, was sie haben; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert.“ Ich empfand die Interpretation dieser Stelle oft so: „Wer arbeitet ist seines Lohnes Wert, aber wer nicht arbeitet soll auch nicht essen.“

Und da in unserer Kultur Arbeit oft gleichgesetzt wird mit einen Job haben, Geld verdienen, hatte ich bisher nie den Frieden unsere gemeinnützigen Tätigkeiten als Arbeit im geläufigen Sinne zu deklarieren und entsprechen dafür Partnerschaftsbeiträge zu erhalten.

Wir hatten die letzten Jahre viel Zeit und Geld investiert in gemeinnützige Projekte. Und wir sind enorm dankbar für einige, grosszügige Freunde, die uns bereits als mentale und finanzielle Partner zur Seite standen. Aber in meinem Kopf konnte ich diese unterstützenden Beiträge noch nicht vollständig akzeptieren, einordnen und umarmen.

Doch an diesem Sonntag sah ich auf einmal, was ich glaube, was Jesus hier eigentlich kommuniziert. Er sagt: Wenn ihr von mir gesandt werdet, dann müsst ihr euch nicht vorgängig alles, was ihr an Verpflegung, Kleidung usw. braucht erarbeiten und im Voraus sammeln, um euch selber tragen zu können während dieser Zeit. Denn wenn ihr für mich unterwegs seid, um meine Ankunft zu verkünden, dann arbeitet ihr. Ich bin eurer Arbeitgeber und sollt dafür entlöhnt werden.

Diese Einsicht war so ermutigend und erfrischend. Hier noch die ganze Stelle aus Lukas 10: https://ngue.info/bibel/NGUE/LUK.10/Lukas-10

Zugehörigkeit

6. Januar 2020:

Als Josef aufwachte, folgte er der Weisung, die ihm der Engel des Herrn gegeben hatte, und nahm Maria als seine Frau zu sich. Matthäus 1, 24

Josef nimmt Maria zu sich. Sie gehört nun zu jemandem, hat ein Zuhause, eine Zugehörigkeit, auch Schutz. Dies gibt den sicheren, liebevollen Rahmen in dem ihr Kind gesund aufwachsen kann.

Diesen Rahmen kann uns Gott geben, wenn wir zulassen, dass er uns zu sich nimmt, wir die Seinen werden.

Der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen. 2. Timotheus2, 19

Dabei glaube ich nicht, dass nur einige, wenige Glückliche, die etwas bestimmtes Tun zu den Seinen gehören, sondern dass ER die ganze Menschheit auserwählt hat zu ihm zu gehören. Wenn wir das erkennen, dann geschieht ein Erwachen und eine starke Lebensgrundlage.

Diese Zugehörigkeit bildet den festen Grund, den gesunden Boden, dass wir Frucht bringen können, ohne zu ermüden.

Warum also sagst du: »Der Herr weiß nicht, wie es mir geht, und mein Recht ist ihm egal.«? Der Herr ist ein ewiger Gott, der Schöpfer der ganzen Erde. Er gibt den Erschöpften neue Kraft; er gibt den Kraftlosen reichlich Stärke. Die, die auf den Herrn warten, gewinnen neue Kraft. Sie schwingen sich nach oben wie die Adler. Sie laufen schnell, ohne zu ermüden. Sie gehen und werden nicht matt. Auszüge aus Jesaja 40, 27-31

Habe Lust

Freitag, 3 Januar 2020

Äs guets Nöis!

Habe deine Lust am HERRN, der wird dir geben, was dein Herz wünscht. Psalm 37,4

Über die Altjahrstage hatte ich ein engagiertes Gespräch mit einer Freundin unserer Familie über die selbstorientierte Achtsamkeit.

Wir führten ein Gespräch über Achtsamkeit, die nur danach strebt den eigenen Frieden zu finden und nicht auch zum Nächsten hinschaut. Eine reine Selbstbetrachtung. Aber andererseits muss mann doch zuerst voll sein, bevor man geben kann, etwas empfangen haben bevor man gibt. Ja, aber manchmal wird man auch voll, wenn man gibt und andere zuerst sieht.

Habe deine Lust am HERRN, der wird dir geben, was dein Herz wünscht.

Vielleicht könnte unser Streben zuerst nach dem Ewigen sein; der immerwährenden Gegenwart; dem im zeitlichen Erscheindenden; Jahwe. Wenn wir an im Lust haben, uns zuerst nach dem ausstrecken, dann zeigt er uns auf, was wir eigentlich brauchen.

Eine andere Freundin unserer Familie erzählte mir, dass sie am Morgen in ihren Achtsamskeitsübungen Gott einlädt einfach durch sie hindurch zu strömen und sie zu füllen.

Dieser Fokus zuerst auch den Ewigen, unseren Schöpfer, die Quelle, weder uns selbst noch unserern Nächsten, spricht mich an. Ich vertraue IHM, dass ER mir geben wird, was mein Herz wünscht.

Lust ist auf jemanden gerichtet, sie schaut auf etwas ausserhalb von uns. Aber die Lust am HERRN schaut hinein, in unseren Geist, der aus dem Atem Gottes kommt; hin zu diese Stimme, die in unser Bewusstsein spricht aus der Ewigkeit. Somit ist diese Lust einzigartig. Sie schaut zuerst in uns hinein, aber doch weg von uns.

Freedom-Tour

Radio Lifechannel hat einen kurzen Bericht über unser Projekt in Grossbritanien gebracht:

https://lifechannel.ch/leben/gesellschaft/weltweit/theatergruppe-thematisiert-soziale-ungerechtigkeit/

Natürlich fehlen in diesem kurzen Bericht viele Dinge, aber trotzdem schön, dass Lifechannel berichtet. Zum Projekt gehört auch eine Parkour DTS ( Jüngerschaftsschule), die im April beginnt. Die Teilnehmer werden während ihrer Einsatz auf der Tournee von Juli bis September in 🇬🇧 einen mobilen Parkour Park betreuen und so Leuten Freude und Gehör schenken. Hier noch der Link zur DTS:

https://www.thebrilliancewithindts.com

Damit wollen wir nicht „nur“ auf soziale Ungerechtigkeit, beziehungsweise auf Menschen in sozialer Gefangenschaft hinweisen, sondern auch ein Stück Lösungsansatz bringen. Parkour kann eine starke Motivation und Hilfe sein für lokale Jugendszenen. Wir zelebrieren Freiheit und Freude, am eigenen Körper und dem Überwinden von Hindernissen und gleichzeitig weisen wir mit dem Theaterstück auf die Menschen hin, die nicht in Freiheit leben können.

Das ganze nennen wir Freedom Tour. Nächstes Jahr planen wir auch ausserhalb von 🇬🇧 zu gehen. Vielleicht in deine Stadt?! Hoffentlich auch nach Osteuropa um dort auch präventiv auf mögliche Gefahren eines Jobangebots im Ausland hinzuweisen.